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Im
Fruehling 2002 habe ich am Hals einen kornaehnlichen Knoten bemerkt. Am
Anfang machte ich mir keine Gedanken, denn ich dachte, das verschwindet
mit der Zeit. Leider verschwandt er nicht, im Gegenteil, er vergroessere
sich immer mehr. Ueber dieses Problem habe ich mit Verwandten gesprochen
und alle waren der Meinung, ich muss mich untersuchen lassen.
Von Freunden habe ich erfahren, in unserer Region, in Goce Delchev, befindet sich eine spezialisierte Klinik fuer endokrine Erkrankungen. Ausserdem wusste ich von anderen Leuten, die in der Klinik schon behandelt worden waren, dass alle sehr zufrieden waren. Obwohl ich in Blagoevgrad und Sofia zu den Untersuchungen war, habe ich mich fuer die Klinik „ Zeichen der Hoffnung " entschieden. Ich war sehr ueberrascht und zufrieden zugleich, als ich problemlos telefonisch einen Untersuchungstermin vereinbaren konnte, ohne irgendwelche Umstaende und besondere Anforderungen. Bei meiner ersten Reise nach Goce Delchev war ich ruhig, denn ich wusste schon, dort arbeitet ein hochqualifiziertes Personal mit moderner Medizintechnik. Sehr schnell wurde alles fuer die bevorstehende Operation erledigt, ich wusste welche Untersuchungen ich zusaetzlich machen musste und das Wichtigste - man hat mir einen Termin fuer die Operation gegeben. So habe ich meine erste Eindruecke ueber die Klinik bekommen - Innenausstattung, Apparatur- alles war anders, als das, was ich bis zu dem Moment in anderen bulgarischen Krankenanstalten gesehen hatte. Auch die Beziehung zu dem Personal war anders, als sonst ueblich. Man konnte reine Menschlichkeit spueren, den Professionallismus, die Hilfsbereitschaft, das Wohlwollen. Am 15.11.2002, innerlich sehr unruhig, wurde ich in die Klinik „ Zeichen der Hoffnung" aufgenommen. Ich wurde in der zweiten Etage in einem Patientenzimmer untergebracht. Nachdem ich andere drei Frauen gesehen habe, die auch darauf warteten, am naechsten Tag operiert zu werden, wurde ich einigermassen ruhig. Ueberall war es sauber, gut organisiert, es herrschte Ordnung! Die Anwesenheit von Dr. Pandev in der Zeit vor der Operation, die Gespraeche mit ihm, seine offene Art trug dazu bei, dass meine ganze innere Spannung geloest und ich stattdessen ruhig wurde. Mehrmals habe ich den Seelsorgeraum aufgesucht und dort gebetet - fuer mich, fuer die anderen Frauen, fuer den Arzt und das ganze Personal - Gott gebe ihnen die Kraft, uns in unserem Leiden zu helfen. Obwohl ich Beruhigungsmedikamente bekommen hatte, konnte ich kaum schlafen, hatte ich eine sehr schlechte Nacht. Dr.Pandev hat mir versichert, dass mein Mann mich nach der Operation besuchen darf. In meinen Gedanken und Vorstellungen wartete ich schon auf diesen Moment. Am 16.11.2002 war der Operationstag. Ich habe es gar nicht begriffen, wie ich in den OP gekommen war. So professionell wurde alles vorbereitet! Die Operation selbst hat cirka 3 Stunden gedauert. Ich wachte schnell und ohne irgendwelche Komplikationen aus der Narkose auf. Als ich die Augen aufmachte sah ich ein strahlendes Gesicht, es kam mir irgendwie bekannt vor. Das ist etwas, was ich nie in meinem Leben vergessen werde - die Anwesenheit dieser Leute, das gab mir das Gefuehl der Geborgenheit. In dieser ersten Stunde war auch mein Mann fuer kurze Zeit neben mir. Nach wenigen Stunden war ich schon in einem normalen Zustand, so dass ich in der Lage war, per Telephon mit meinem Gatten zu sprechen. Eine grosse Bedeutung fuer mich und die anderen operierten Patienten war die staendige Anwesenheit von Dr.Pandev. Den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht sind er und sein Team wach geblieben und haben uns mit menschlicher Waerme und Fuersorge behandelt. Worte reichen nicht aus, die ganze Aufmerksamkeit zu beschreiben, die uns entgegengebracht wurde. Am 17.11.2002 bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Arzt hat mir gesagt, falls ich mich unwohl oder unsicher fuehle kann ich noch einen Tag in der Klinik bleiben. Dr. Pandev hat mir ausfuehrlich erklaert, wie die postoperative Periode verlaufen wird, wie sich die Narbe veraendern wird, mit welchen Medikamenten sie behandelt werden soll usw. Ausserdem koennte ich ihn zu jeder Zeit anrufen und fragen, falls mich etwas stoert oder ich irgendwelche Fragen habe. Das gab ein Gefuehl der Sicherheit. Der Aufenthalt in der Klinik "Zeichen der Hoffnung" war fuer mich eine grosse Erfahrung. Ich wurde hier nicht nur geheilt. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben gesehen, wie man die Werte in die Tat umsetzt - Menschlichkeit, Hingabe und Liebe zu den anderen, Selbstlosigkeit, Verantwortung und hohen Professionalismus. In unserer Zeit ist das sehr selten zu treffen. Ich habe grosses Vertrauen zu Dr.Pandev und allen, die mitgeholfen haben, dass es diese Klinik gibt ! Gott segne diese Klinik und alle Mitarbeiter! |