DIE ERGEBNISSE
In der Klinik "Zeichen der Hoffnung" wurden bis April 2006
mehr als 1 200 Schilddruesenoperationen durchgefuehrt, davon hatten 308
Patienten eine Krebsdiagnose.
Am 01.01.2002 wurde in der Deutschen Klinik eine klinische Untersuchungsreihe
gestartet. Untersucht werden sollte Anwendbarkeit, Sicherheit und Effektivitaet
der Schilddruesen Chirurgie bei einem kurz-stationaeren Krankenhausaufenthalt,
definiert als postoperativer Aufenthalt < 48 Stunden. Im Zeitraum von
Januar 2002 bis April 2006 sind nach diesem Verfahren 958 Patienten operiert
worden. Bei 551 ist die "One-day" Schilddruesenchirurgie angewendet worden,
d.h. die Patienten wurden bis 24 Stunden nach der Operation entlassen.
Bei 254 Patienten wurde die Operation unter einer Kombination aus spezieller
Lokalanaesthesie und intravenoeser Anasthesie durchgefuert. Nur 45 von
insgesamt 1200 Patienten haben eine Drainage bekommen.
Die Deutsche Klinik ist Pionier bei der Einfuehrung der Minimal-Invansiven
Operationsmethode zur Behandlung der Schilddruesenerkrankungen, so genannte
unblutige Operationen.
- Minimal-Invansive offene Resektion der Schilddruese- im 2002 eingefuehrt
und bei 349 Patienten wurde angewendet. Die Operation selbst wird durch
einen kleinen Hautschnitt / 25-30mm / gemacht und zwingend wird ein
optisches Vergroesserungssystem und bipolare Koagulation verwendet.
- In 2004 wurde in der Deutsche Klinik ein neues Operationsverfahren
eingefuehrt : Videoasistierte minimal-invasive Schilddruesenresektion-
im 2004 eingefuehrt und 59 Patienten sind bis jetzt operiert worden.
Die Operation selbst wird durch einen kleinen Hautschnitt / 25mm / mit
Hilfe einer 5 mm Videokamera ohne Gasinsuflierung gemacht.
Bei allen Patienten ist obligatorisch einseitig- oder zweiseitig
der Stimmnerv / Nervus Laryngeus Rekurens / dargestellt worden. Es sind
nur neun einseitige, voruebergehende Rekurensparesen festgestellt worden.
Bei keinem der Patienten gab es eine postoperative Blutung. Im Labor "
Bodimed"- Goce Delchev, im Klinikgebaeude untergebracht, sind bisher 11550
Patienten untersucht worden.
Im Ambulanzbereich der Deutschen Klinik wurden 4720 Patienten untersucht,
die Roentgenanlage wurde bisher von ueber 830 Patienten frequentiert.
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